BLOG & NEWS

Transformation ohne Werte ist nur Kosmetik (Teil 2)

Leading with Humility – Warum im Wandel Demut-Führung stark macht

Der Spiegel-Effekt – wenn Führung Druck multipliziert

Oben lastet der Druck von KPIs und Vorgesetzten. Ihre Kolleginnen und Kollegen pushen Sie zu immer mehr und bauen auf Sie. Und im Tagesgeschäft die eigenen Teams, die spüren, wie all dieser Druck sich in Ihr Verhalten drängt. Diese Last nehmen Sie mit. Am Anfang nicht ausgeprägt und mit der Zeit haben die Sorgen immer mehr Präsenz in Ihrem Leben. Wo einst Platz für Familie, Freunde, Selbstverwirklichung und Freude war fehlt plötzlich die Zeit für eben diese.

Sie merken, wie Sie selbst zum Kanal für Stress werden – der Druck wandert einfach weiter, von oben nach unten. Doch das geht nicht nur Ihnen so. Und plötzlich sehen Sie in den Gesicherten der Mitarbeitenden das eigene Gefühl gespiegelt: Erschöpfung, Misstrauen, der Wunsch loszulassen.

Genau hier entscheidet sich, ob Führung wirkt oder einfach nur weiterleitet.

Meine Antwort: Führung mit Demut. Das Werkzeug mit dem man das Trainieren kann – KATA Coaching.

Demut ist keine Schwäche, sondern Stärke

Viele verwechseln Demut mit Schwäche oder Unterordnung. In Wahrheit braucht es eine ausgeprägte Selbstreflexion und Mut, das eigene Ego zurückzustellen und Lernbereitschaft zu zeigen.

Leading with Humility bedeutet:

  • zu akzeptieren, dass auch Führungskräfte Lernende bleiben,
  • zuzuhören, bevor man entscheidet
  • Irrtümer einzugestehen und daraus sichtbar zu lernen (Etablieren Sie eine gesunde Fehlerkultur)
  • andere groß zu machen, statt zahlen hinterher zu jagen

Meine Rolle als Coach ist nicht, Inhalte vorzugeben. Ich gebe Impulse, öffne Perspektiven und ermögliche die Anwendung von Tools – doch die Expertise über die Inhalte bleibt bei den Menschen, die täglich in den Prozessen arbeiten. Die Resonanz spricht für sich:

  • Mitarbeiter haben die Chance die Art, wie sie Hürden bewältigen für sich zu entdecken und zu verbessern
  • Es ist keine Kuppel-Lösung, die wir über den Coachee oder das Team stülpen
  • Wir lernen unsere Teams besser kennen und wissen, was das Bedürfnis an die Führungskraft für jeden einzelnen ist
  • Das Team entwickelt sich zu einem lernenden Team, das stetig daran arbeitet besser und innovativ zu werden
  • Neue Herausforderungen werden im Vergleich mit hervorragendem Vorgehen erfolgreich bestritten

Das ist für Coaches und Coachees oft herausfordernd, weil wir als Coach keine fertigen Antworten geben. Doch genau hier entsteht Entwicklung: wenn Menschen erkennen, dass sie die Lösung selbst in sich tragen und ihre eigenen Ideen anklang finden. Ein weiterer Vorteil ihre Einschätzung und Verantwortung zählt. Dies erhöht wiederum Beteiligung und Identifikation mit der Sache. Als Coach Fördern & Fordern Sie.

KATA-Coaching – der Ablauf

KATA-Coaching – der Coach als Katalysator

In der Biochemie gibt es den Begriff des Katalysators. Ein Katalysator ermöglicht und beschleunigt eine Reaktion, ohne selbst Teil des Endprodukts zu werden. Genau so funktioniert die Rolle des Coach im Kata-Coaching.

Der Coach gibt keine Lösungen vor, sondern Impulse, die den Lernprozess des Coachee in Gang setzen. Die Verantwortung für Inhalte bleibt vollständig beim Coachee – der Coach sichert und beschleunigt nur die Entwicklung.

Für den Coachee bedeutet das

  • keine bequemen Antworten, sondern eigene Erkenntnisse
  • Konsequenzen vorab abschätzen und Verantwortung übernehmen
  • Selbstvertrauen entwickeln und ein Verhalten schaffen im Unternehmen etwas (umsetzen) zu dürfen

Für den Coach bedeutet das

  • Demut: akzeptieren, dass der Coach nicht der Experte für die Inhalte ist
  • Konzentration auf den Prozess: präzise Fragen stellen, zuhören, Raum halten
  • Entwicklung & Kultur des Lernens fördern, indem nicht eigene Ideen übergestülpt werden (Das kann anstrengend sein verehrte Kollegen)
  • Persönliche Weiterentwicklung – denn auch der Coach bekommt Feedback von seinem Coach

So entsteht ein Lernnetzwerk: Jeder ist Lernender, jeder wird begleitet. Führung wird nicht hierarchisch verstanden, sondern als Prozess der gegenseitigen Entwicklung. Sie werden sicherlich noch ungenutzte Talente entdecken, die Sie besser einzusetzen wissen werden.

Der Coach bleibt wie ein Katalysator unverbraucht – doch er verändert alles.

Die Art des Coachings – herausfordernd und respektvoll

Mein Coaching ist für die Beteiligten of unbequem. Ich stelle Fragen, die an Grenzen gehen und Muster konfrontieren. Die Art des Denkens wird bei meinen Coachees stets aufs Neue herausgefordert.

Doch genau das wird äußerst geschätzt. Nicht, weil ich es leicht mache – sondern weil ich ehrlich und zeitgleich respektvoll den Raum halte, in dem Entwicklung möglich wird.

So bringen Sie Demut in Führung: Setzen Sie die Entwicklung und Interaktion ins Zentrum des Geschehens. Dabei bleiben Sie Katalysator (Reaktionsbeschleuniger, der an der Reaktion selbst nicht aktiv teilnimmt).

Nach oben scrollen